Die FSI-Motoren: Hightech von Audi
Fast alle Motoren von Audi beziehen ihren Kraftstoff per
Direkteinspritzung. Die Diesel arbeiten nach dem TDI-Prinzip, die
Benziner nutzen die FSI-Technologie, in den meisten Fällen mit der
Turboaufladung kombiniert, die den Buchstaben „T“ beisteuert. FSI und
Turbo bilden ein technisches Traumpaar – auf der Straße und im
Motorsport, dem härtesten Prüflabor der Welt. Im Juni 2001 trieb ein
TFSI-Motor den Sportprototypen Audi R8 zum Gesamtsieg beim
24-Stunden-Rennen von Le Mans; in den Jahren danach folgten 64 weitere
Siege bei 80 Starts.
Bei den FSI-Aggregaten spritzt eine Common Rail-Anlage den Kraftstoff
unter hohem Druck direkt in die Brennräume ein. Dort verdampft er und
senkt damit die Temperaturen ab, was einen bisherigen Nachteil der
Turbo-Technik beseitigt – die hohe Temperatur im Brennraum und damit die
Klopfneigung. Die Audi-Ingenieure können ihre TFSI-Motoren ungewöhnlich
hoch verdichten – bis zum Verhältnis 10,5:1 –, was ein wichtiges
Kriterium für die hohe Effizienz und den Vorteil beim Wirkungsgrad ist.
Beim neuen 2.0 TFSI setzt Audi ein drittes Hightech-Feature ein – das
Audi Valvelift System (AVS). Es sorgt mit einer effizienten
Umschaltmechanik dafür, dass die Auslassventile mit unterschiedlich
großem Hub öffnen, je nach Last und Drehzahl. Das AVS steigert das
Drehmoment des Vierzylinders; die damit mögliche längere
Getriebeübersetzung senkt die Drehzahlen und reduziert so den
Kraftstoffverbrauch. Der Audi A4 2.0 TFSI mit 155 kW (211 PS) und 320 Nm
Drehmoment ist eine sportliche Limousine – im Mittel verbraucht er
jedoch nur 6,6 Liter Kraftstoff auf 100 km.
Die TDI-Motoren: Smarte Power
Auch die TDI-Motoren von Audi setzen auf ihrem Feld die Maßstäbe –
schon seit 20 Jahren. Ihr bulliges Drehmoment, der niedrige Verbrauch
und der leise Lauf stehen für eine moderne, smarte Art von
Sportlichkeit. Mit den drei Siegen des Rennwagens R10 in Le Mans von
2006 bis 2008 hat Audi bewiesen, welche Power im TDI steckt. Dynamik und
Effizienz sind im Zeichen der vier Ringe keine Gegensätze – im
Gegenteil: Sie gehören untrennbar zusammen.
Seit dem Debüt der Technologie 1989 hat Audi über 4,5 Millionen Autos
mit TDI-Motoren gebaut. Die Marke hat ihren Vorsprung Zug um Zug
vergrößert – heute trägt jeder zweite Audi, der vom Band rollt, einen
TDI unter der Haube. Die Technologie der Diesel-Direkteinspritzer mit
zusätzlicher Aufladung ist die erfolgreichste Effizienztechnologie der
Welt – er lässt sich von keinem anderen Antriebssystem in der
Kraftentfaltung und gleichzeitig im niedrigen Verbrauch überbieten.
Alle TDI-Motoren von Audi beziehen ihren Kraftstoff über hochmoderne
Common Rail-Anlagen. Mit ihrer fein differenzierten Taktung und dem
hohen Druck von bis zu 2.000 bar sorgen sie für ein hochpräzises
Spraybild, für einen kultivierten Lauf und saubere Verbrennung. Deshalb
und auch dank aufwändiger Abgasrückführung sind die Rohemissionen
bereits aktuell sehr gering, und sie werden noch weiter sinken. In den
USA und in Europa geht bald ein überarbeiteter 3.0 TDI an den Start –
ein aufwändiges Abgasreinigungssystem, das die Stickoxide in
unschädliche Bestandteile aufspaltet, macht ihn zum „Clean Diesel“, zum
saubersten Diesel der Welt.
Der meistverkaufte Dieselmotor auf dem Weltmarkt ist der
Zweiliter-Vierzylinder – mit 105 kW (143 PS), 320 Nm Drehmoment und nur
5,3 Liter Verbrauch pro 100 km im Audi A4 ist er ein hocheffizienter
Motor. In den mittleren Audi Baureihen und beim Audi Q5 bekommt er jetzt
drei neue, zusätzliche Effizienz-Technologien serienmäßig mit. Das
Start-Stop-System stellt ihn beim Anhalten ab und startet ihn beim
Einkuppeln wieder. Das Rekuperationssystem gewinnt beim Verzögern
Energie zurück, speichert sie in der Fahrzeugbatterie und speist sie
beim nächsten Beschleunigungsvorgang wieder ins Bordnetz ein. Der neue
Bordcomputer mit Effizienzprogramm gibt dem Fahrer Tipps für eine
wirtschaftliche Gangart. Jeweils in Verbindung mit dem
Sechsgang-Schaltgetriebe wird auch der 2.0 TFSI diese neuen
Technikbausteine serienmäßig haben.
Das LED-Tagfahrlicht: Elegant und effizient
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Unter den vielen weiteren Technologien, die der Modulare
Effizienzbaukasten von Audi bereithält, verdient eine Lösung
besondere Erwähnung – das Tagfahrlicht mit Leuchtdioden. Es sieht
elegant aus und ist extrem robust, es verleiht den Autos von Audi
einen markanten Gesichtsausdruck und dient der Sicherheit – und es
spart in erheblichem Umfang Energie.
Die LEDs, die Audi nutzt, sind nur einen Quadratmillimeter groß,
können aber mehr weißes Licht aus elektrischem Strom erzeugen als
alle anderen herkömmlichen Lichtquellen. Die optionalen Dioden in
den Scheinwerfern und Rückleuchten des Audi A4 etwa brauchen nur 15
Watt Leistung. LEDs als Tagfahrlicht sparen gegenüber einer
herkömmlichen Beleuchtung aus Halogen- und Glühlampen rund 0,2 Liter
Kraftstoff pro 100 Kilometer.
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Das Tagfahrlicht der aktuellen
Audi-Generation - Lichterkette
aus Leuchtdioden - verleiht
dem Auto ein Gesicht
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Beim Hochleistungssportwagen R8 setzt Audi die Leuchtdioden – mit
spezieller, aufwändiger Technik – sogar als Hauptscheinwerfer ein. Alle
Scheinwerferfunktionen werden mit LEDs umgesetzt. Schon heute erzielen
sie eine vierfach höhere Energieeffizienz als Halogenscheinwerfer. Bis
zum Jahr 2018 werden sie ihren Vorsprung noch einmal verdoppeln. Auch
auf diesem Technikfeld steht Audi als weltweiter Innovationsführer an
der Spitze des Wettbewerbs. Das
Thema Effizienz ist bei Audi kein Modeschlagwort, es steht schon seit
vielen Jahren im Brennpunkt der Entwicklung. Im vergangenen Jahr hat die
Marke mit den vier Ringen den Verbrauch ihrer Fahrzeugflotte bereits
signifikant gesenkt. Und bis 2020 wird er um insgesamt 20 Prozent
gegenüber dem Jahr 2007 reduziert sein.