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Moderne Medien und Theorieprüfung
Ausbildungsqualität durch Anleitung
VERLAG
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Jugendliche von heute sind in einer multimedialen Welt
aufgewachsen, die ihren Nutzern immer mehr Informationsaustausch und
Unterhaltung bietet und gleichzeitig immer weniger Kompetenzen
abverlangt: Eine seriöse Qualitätskontrolle ist dringend geboten. |
Jugendliche sind den Umgang mit technischen Hilfsmitteln gewohnt. Sie
können mit den modernen Geräten intuitiv umgehen und machen kaum die
Erfahrung, dass sie sich ein gewisses Know-how mühsam aneignen bzw.
erarbeiten müssen. Wird das aber heute von ihnen verlangt, verlieren sie
schnell die Lust daran und wenden ihre Aufmerksamkeit leichter
erreichbaren Zielen zu. Der Weg dahin ist meist nicht weit, denn
dieselben Geräte, auf denen z. B. anspruchsvolle Lernsoftware läuft,
bieten daneben meist vielfältige Spiel- und Unterhaltungsmöglichkeiten –
nur einen Klick weit entfernt.
Die Leichtigkeit des Lernens
Was zunächst in allgemeinen Bereichen stattgefunden hat, ist längst
dabei, auch in spezialisierte Nischenmärkte vorzudringen: die vehemente
Vermarktung von Tools, z. B. auf Computern, Mobiltelefonen und
Spielkonsolen für alle Gebiete des Lebens. Der Fahrschulbereich ist da
keine Ausnahme. Während anfangs mit Spritkosten- oder Bußgeldrechnern im
Internet ein vergleichsweise harmloser Gratis-Service ohne Gewähr für
Autofahrer angeboten wurde, geht die Tendenz heute zu konkreten
Werbeversprechen für Fahrschüler, z. B. als kostenlose Vorbereitung auf
die theoretische Fahrerlaubnisprüfung. Eine gewisse Beliebigkeit ist da
vorprogrammiert.
Der Weg des geringsten Widerstandes
Die verlockenden Angebote zielen auf Fahrschüler, die mit möglichst
wenig Aufwand die Prüfungsreife erwerben wollen. Oft treten die
Anwendungen vordergründig als Gratisangebote auf, während die Betreiber
im Hintergrund mit jedem Klick Werbetantiemen kassieren. Meist handelt
es sich um die unkommentierte Abbildung der amtlichen Fragen. Pauken
statt lernen ist die Devise, ohne die notwendige Verknüpfung des
Prüfstoffs mit dem Unterricht! Der Anfangswiderstand ist auf jeden Fall
geringer, die theoretische Grundlagenvermittlung fehlt!
Den Nutzen moderner Medien erkennen
Es geht nicht darum, die technische
Entwicklung zu verteufeln. Das wäre unglaubwürdig und würde bei den
jungen Leuten, die sich für das Lernen begeistern sollen, genau das
Gegenteil erreichen! So viel ist klar: Der entscheidende Faktor ist der
bewusste Umgang mit den Medien. Es gilt, moderne Technik sinnvoll
einzusetzen, z. B. als Präsentationsmedien im Unterricht mit pädagogisch
aufbereiteten und speziell für den Fahrschulunterricht konzipierten
Programmen.
Das „Begleitete Lernen“ in der
Fahrschule
Die Schülergruppe ist in Bezug auf
Alter, Geschlecht, gesellschaftlichen Hintergrund und vorhandener
Information über das zu lernende Thema nicht homogen. Wenn jetzt auch
noch alle Teilnehmer ihren eigenen Theorie-Helfer einsetzen, droht die
völlige Unübersichtlichkeit: Wie soll der Fahrlehrer erkennen, auf
welchem Lernstand sich der jeweilige Schützling befindet? Kann er einer
Applikation vertrauen, die dem Schüler suggeriert, er habe die Prüfung
praktisch schon bestanden?
Hier werden Fahrlehrer zu
verantwortlichen Begleitern: Sie müssen ihre Schüler an die Hand nehmen
und den Rahmen vorgeben. Nur mit einem aufeinander abgestimmten Lehr-
und Lernmittelsystem aus Vortragssystem, Lehrbuch und Übungs-CD sichern
sie den Informationsfluss als gemeinsame Grundlage und können
verantwortlich über die Prüfungsreife befinden.
Die Methode: Abwechslung mit System
Im sinnvollen Einsatz werden
Theorieschüler nicht mit einem Programm allein gelassen: Statt sie nur
dem Medium zu überlassen, muss das Lernen in ein systematisches,
ganzheitliches Lernsystem eingebunden werden. Methodisch
abwechslungsreicher und fundierter Qualitätsunterricht steht für eine
nachhaltige Fahrschulausbildung, die sich auf das Verkehrsgeschehen
positiv auswirkt. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, bedarf es der
professionellen Aufbereitung von Vorgaben des amtlichen Rahmenplans und
der thematischen Sortierung des Prüfstoffs durch einen Fachverlag! – Nur
so wird eine sinnvolle Vermittlung im Unterricht möglich. Parallel dazu
kann der Schüler jeweils den Prüfstoff daheim im „Lernen nach Themen“
nachvollziehen bzw. abarbeiten, unterstützt von redaktionellen
Kommentaren. Das intuitiv selbsterklärende Schülerprogramm auf DVD oder
USB-Stick ist problemlos einsetzbar, die inhaltliche Korrektheit von
einer Fachredaktion verbürgt. Intelligente Übungsstatistiken zeigen dem
Fahrlehrer z.B. bei Vernetzung via Internet zeitnah die Stärken und
Schwächen seiner Schüler.
Fazit: Mut zur Verantwortung
Wer seine Aufgabe als Lehrer ernst
nimmt, muss seinen Schülern eine ernsthafte Vorbereitung zumuten. Im
Zweifel hilft nur der ruhige Hinweis auf den soliden Erfolg einer
Qualitätsausbildung statt schneller Downloads und den damit verbundenen
kurzfristigen Erfolgen. Die Verpflichtung zu einer nachhaltigen
Erwachsenenbildung im Dienste der allgemeinen Verkehrssicherheit
bedeutet, innerhalb des kurzen Zeitfensters einer Fahrausbildung
Verantwortung zu übernehmen! Verantwortung für junge Fahranfänger, die
größte Unfallrisikogruppe im Straßenverkehr.
DEGENER Verlag GmbH • Hannover
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