Projekte

Projekt der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) - "Formative Evaluation der Fahrlehrerausbildung"

2021 - Ziel dieses Projekts ist die Überprüfung der Umsetzbarkeit und Güte der Regelungen des reformierten Fahrlehrerrechts. Hierfür wurde die Umsetzungspraxis der Ausbildung an Fahrlehrerausbildungsstätten und Ausbildungsfahrschulen begleitet.

Im Ergebnis des Projekts werden Vorschläge zur inhaltlichen und methodischen Optimierung der Fahrlehrerausbildung inklusive Empfehlungen zur Gestaltung eines Referenzausbildungskonzepts unterbreitet. Projektbeauftragte waren die Universität des Saarlandes und die FIZ-MTS GmbH. Das Projekt wurde durch die Übernahme von Aufwandsentschädigungen finanziell durch die DFA unterstützt. 

Zwischenzeitlich wurde durch die Bundesanstalt für Straßenwesen der Bericht zur Verfügung gestellt. Den Link finden Sie hier.

Projekt des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) – „Perspektivwechsel ungeschützte Verkehrsteilnehmende: Pkw – Fahrrad / Elektrokleinstfahrzeuge“

2021 - Im Auftrag des DVR entwickelt die Deutsche Fahrlehrer-Akademie einen Praxisbaustein für die Fahrschulausbildung, der Fahrschüler*innen wirksam dabei unterstützen soll, im Sinne eines Perspektivwechsels das Verhalten ungeschützter Verkehrsteilnehmender auf dem Fahrrad oder Elektrokleinstfahrzeug sowie die eigenen Reaktionen darauf bewusster wahrzunehmen und das eigene Verhalten bei der Nutzung dieser Fahrzeuge zu reflektieren.

Diese Methode stärkt die Aufmerksamkeit und den rücksichtsvollen Umgang der Autofahrenden mit Fahrradfahrenden und Nutzer*innen von Elektrokleinstfahrzeugen und unterstützt zugleich ein kooperativeres und die auftretenden Gefahren stärker beachtendes Verkehrsverhalten von ungeschützten Verkehrsteilnehmenden.
Der Baustein soll in der praktischen Fahrausbildung angewendet werden und wird für die Vermittlung in der Fahrlehreraus- und -weiterbildung aufbereitet.

 

 Vorschlag der DFA zur Ergänzung von Präsenzunterricht durch Konzepte des Blended Learning in der theoretischen Fahrschulausbildung.

2020 - Die Coronavirus-Pandemie hat bezüglich des E-Learning einen bis dato unvorstellbaren Boom ausgelöst. Der Ruf nach fundierten Online-Lösungen für Lehr-Lernprozesse in Aus- und Weiterbildungen ist weltweit hörbar. Dies betrifft auch die Branche der Fahrschulen.

Die DFA hat dies zum Anlass genommen, der Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände e.V. einen Vorschlag zur Ergänzung von Präsenzunterricht durch Konzepte des Blended Learning zu unterbreiten. Dieser Vorschlag des Autorenteams Gerhard von Bressensdorf, Jürgen Kopp und Harry Bittner wurde unter Mitwirkung von Herrn Prof. em. Dr. habil. Bernd Meier (Universität Potsdam) und Herrn Prof. Dr. Viktor Jakupec (Universität Potsdam, Deakin University/Australien) erstellt, um zu gewährleisten, dass aktuelle bildungswissenschaftliche und medienpädagogische Erkenntnisse in die Arbeit einfließen.

Sie können das Konzept hier herunterladen.

 

 Positionspapier: Elektronische Medien – Neue Möglichkeiten und Grenzen für die theoretische Fahrausbildung

2020 - In einem gemeinsamen Positionspapier haben sich die Bundesarbeitsgemeinschaft der Fahrlehrerausbildungsstätten e.V., die Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände e.V., die MOVING International Road Safety Association e.V., die TÜV | DEKRA arge tp 21 GbR sowie die Deutsche Fahrlehrer-Akademie e.V. zu diesem Thema geäußert.

Das Positionspapier finden Sie hier.

 Projekt "Fahrerassistenzsysteme"

2017 - Ziel dieses Projekts war es, sich mit dem Einsatz von Fahrerassistenzsystemen in Ausbildung und Prüfung zu befassen. Eine weitere Zielsetzung war, eine Regelung zu schaffen, die kostengünstig und mit dem geringsten Aufwand an Änderungen rechtlicher Bestimmungen neben den Fahrschülern, auch Fahrlehrer und -prüfer an den Gebrauch von Fahrerassistenzsystemen heranführt und dadurch deren schnellen Einsatz gewährleistet ist. 

 

 Projekt "Autonomes Fahren"

2017 - Die durch die Deutsche Fahrlehrer-Akademie eingesetzte Arbeitsgruppe sollte neben den allgemeinen Aspekten des autonomen Fahrens, wie z.B. zu erwartender Zeitrahmen, Grenzen und Probleme der Automation, insbesondere auch fahrschulspezifische Gesichtspunkte untersuchen. Hierzu zählte u.a. der mögliche, problematische Kompetenzverlust von grundlegenden Fahrfertigkeiten aufgrund der Automation.

 

 Projekt der Deutschen Fahrlehrer-Akademie e.V. (DFA) „Praxisausbildung auf Pkw mit Automatikgetriebe“

2016 - Elektro- und Hybridfahrzeuge können in Zukunft einen wesentlichen Beitrag zum Schutz der Umwelt, aber auch zur Erhöhung der Verkehrssicherheit liefern. In diesem Zusammenhang erhalten Automatikgetriebe eine neue, erhöhte Bedeutung.
Die Förderung von Elektrofahrzeugen, von Pkw mit Hybridtechnologie oder ganz allgemein von Pkw mit Automatikgetrieben setzt aber auch voraus, dass in der Fahrausbildung diese alternativen Antriebsarten nicht nur theoretisch behandelt, sondern möglichst auch praktisch „erfahren“ werden können.
Die heutigen Regelungen führen jedoch dazu, dass bei Ausbildung und Prüfung auf einem Pkw mit Automatikgetriebe, also auch bei einem Elektrofahrzeug, eine Beschränkung der Fahrerlaubnis auf Automatikfahrzeuge erfolgt.
Im Rahmen des DFA Projekts „Praxisausbildung auf Pkw mit Automatikgetriebe“ sollte ein neuer Ausbildungsweg erprobt werden, der diese Benachteiligung von Elektro- und Hybridfahrzeugen bzw. generell von Fahrzeugen mit Automatikgetriebe vermeidet.
Der Abschlussbericht des Projekts liegt vor und er beinhaltet einige interessante Aspekte und Ergebnisse, die im Vorfeld der Untersuchung so nicht erwartet wurden.

Den Abschlussbericht finden Sie hier ...

 

 Projekt der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) „Ansätze zur Optimierung der Fahrausbildung“

Der Auftrag für dieses Projekt wurde an das Institut für angewandte Familien-, Kindheits- und Jugendforschung an der Universität Potsdam (IFK) erteilt . Projektleiter war Herr Prof. Dr. Sturzbecher, Beiratsmitglied der DFA. In diesem Projekt sollte eine umfassende internationale Recherche und eine Analyse des deutschen Fahrschulsystems erfolgen sowie ein übergreifendes Rahmencurriculum erarbeitet und erprobt werden. Um die von der BASt vorgegebenen Inhalte vertiefend bearbeiten zu können, unterstützte die DFA die Projektarbeiten durch die Bearbeitung des Teilaspekts „Beschreibung des Fahrschulwesens“ durch Herrn Dr. Heinrich, Beiratsvorsitzender der DFA.

Der vollständige Projektbericht wurde auf der Internetseite der BASt veröffentlicht und steht dort kostenlos zum Download bereit. Den Link finden Sie hier ...

 

 Zusammenarbeit mit Organisationen der Verkehrssicherheitsarbeit

In dem Förderprogramm „TAIEX“ der Europäischen Kommission werden Seminare für Kooperationsländer organisiert, auf denen die Erfahrungen von führenden EU-Mitgliedern weitergegeben werden und die Anpassung der jeweiligen Ländervorschriften an den EU-Standard gefördert werden sollen. Im Dezember 2010 hatte die DFA bereits eine türkische Delegation zum Thema „Berufskraftfahrerqualifikation“ betreut.
Im April 2012 organisierte die EU in Ankara die Tagung „New Approaches on Training of Drivers and Driving Tests“, auf der der DFA-Vertreter Herr Dr. Heinrich einen Einführungsvortrag hielt sowie Leiter einer Arbeitsgruppe war und die deutschen Ausbildungsmaßnahmen erläuterte.
Fortgesetzt wurde die Kooperation mit der türkischen Verkehrsverwaltung im Mai 2014 durch einen zweitägigen Workshop in Ankara zum Thema „Fahrsimulatoren in der Fahrschulausbildung und Fahrerlaubnisprüfung“. Hier referierte Frau Diplom-Psychologin Bianca Bredow, Institut für angewandte Familien-, Kindheits- und Jugendforschung an der Universität Potsdam, im Auftrag der DFA über Forschungsergebnisse zur Lernwirksamkeit von simulationsbasierten Trainings und zum Einsatz von Verkehrswahrnehmungstests.

 

 Zusammenarbeit mit Universitäten

2016 - In der Forschungsarbeit "Blended Learning in der Fahrausbildung", die von der Katholischen Universität Eichstätt/Ingolstadt betreut wurde, soll eine wissenschaftliche Grundlage für Lernansätze der Zukunft geschaffen werden.

2014 - Bei der in Zusammenarbeit zwischen der Technischen Universität München, der Katholischen Universität Eichstätt/Ingolstadt und der Deutschen Fahrlehrer-Akademie e.V. erstellten Dissertation von Herrn Dr.-Ing. Frank Maier „Wirkpotentiale moderner Fahrerassistenzsysteme und Aspekte ihrer Relevanz für die Fahrausbildung“ wurden internationale Erfahrungen mit Fahrerassistenzsystemen untersucht und Handlungsempfehlungen für eine verstärkte Markteinführung von sicherheitsrelevanten Systemen entwickelt. Ansätze zur Integration der Fahrerassistenzsysteme in die Fahrausbildung wurden dargestellt. Mehr ... 
Die Dissertation kann bei der Deutschen Fahrlehrer-Akademie e.V. bezogen werden. Zum Kontaktformular ...

 

 Fahrlehrer-Anerkennung in Europa

2009 - Bei diesem unter Leitung von Dr. Hanns Chr. Heinrich stehenden Projekt geht es um die Umsetzung der Richtlinie 2005/36/EG über die gegenseitige Anerkennung von Berufsbefähigungszeugnissen, die auch für Fahrlehrer und Fahrschulinhaber gilt. Nach dem geltenden Recht sind Berufsbefähigungszeugnisse von Fahrlehrern aus den EU- und EWR-Staaten sowie der Schweiz in Deutschland anzuerkennen und in eine deutsche Fahrlehrerlaubnis „umzuschreiben“. Die Umschreibung ist an die Erfüllung gewisser Voraussetzungen, wie deutsche Sprachkenntnisse, vergleichbare Berufsqualifikation und Prüfungsanforderungen sowie Berufserfahrung, gebunden. Die Arbeitsgruppe hat im Winter 2008/09 eine umfassende Synopse erarbeitet, die den Ist-Stand der unterschiedlichen Anforderungen an den beruflichen Werdegang von Fahrlehrern in den Staaten der EU, des EWR, der Schweiz und beitrittswilliger Staaten aufzeigt. Die Synopse hilft den deutschen Behörden, Anträge ausländischer Fahrlehrer auf Erteilung einer deutschen Fahrlehr- oder Fahrschulerlaubnis objektiv zu beurteilen. Die Entwicklung in den genannten Staaten wird weiter beobachtet und die Synopse wird in regelmäßigen Abständen fortgeschrieben.

Download (PDF-Dateien):

S. dazu auch den Artikel Anforderungen an Fahrlehrer in Europa, erschienen im Newsletter 5 (April/2009) ...

 

 Berufseignungstest für Fahrlehrerbewerber (BET-F)

Der im Jahr 2006 unter Leitung der Professoren Gerd Sackmann und Dietmar Sturzbecher entwickelte Berufseignungstest (BET-F) ist eine wertvolle Entscheidungshilfe für Interessenten am Fahrlehrerberuf und ebenso für öffentliche und private Leistungsträger, die für die Kosten der Ausbildung angehender Fahrlehrer aufkommen. Im Testverfahren wird vor allem ermittelt, ob der Proband über die für den Fahrlehrerberuf erforderlichen Schlüsselqualifikationen verfügt. Die bisher vorliegenden Ergebnisse lassen auf hohe Validität des Tests schließen.

S. dazu auch den Artikel Berufseignungstest für Interessenten am Fahrlehrerberuf (BET-F) im Newsletter 2 (November/2007) ...