Projekte

 Projekt der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) - "Formative Evaluation der Fahrlehrerausbildung"

Ziel dieses Projekts ist die Überprüfung der Umsetzbarkeit und Güte der Regelungen des reformierten Fahrlehrerrechts. Hierfür wird die Umsetzungspraxis der Ausbildung an Fahrlehrerausbildungsstätten und Ausbildungsfahrschulen begleitet.

Im Ergebnis des Projekts werden Vorschläge zur inhaltlichen und methodischen Optimierung der Fahrlehrerausbildung inklusive Empfehlungen zur Gestaltung eines Referenzausbildungskonzepts unterbreitet. Projektbeauftragte sind die Universität des Saarlandes und die FIZ-MTS GmbH. Das Projekt wird durch die Übernahme von Aufwandsentschädigungen finanziell durch die DFA unterstützt.

 Projekt "Fahrerassistenzsysteme"

Ziel dieses Projekts ist es, sich mit dem Einsatz von Fahrerassistenzsystemen in Ausbildung und Prüfung zu befassen. Eine weitere Zielsetzung ist, eine Regelung zu schaffen, die kostengünstig und mit dem geringsten Aufwand an Änderungen rechtlicher Bestimmungen neben den Fahrschülern, auch Fahrlehrer und -prüfer an den Gebrauch von Fahrerassistenzsystemen heranführt und dadurch deren schnellen Einsatz gewährleistet ist. 

 

 Projekt "Autonomes Fahren"

Die durch die Deutsche Fahrlehrer-Akademie eingesetzte Arbeitsgruppe soll neben den allgemeinen Aspekten des autonomen Fahrens, wie z.B. zu erwartender Zeitrahmen, Grenzen und Probleme der Automation, insbesondere auch fahrschulspezifische Gesichtspunkte untersuchen. Hierzu zählt u.a. der mögliche, problematische Kompetenzverlust von grundlegenden Fahrfertigkeiten aufgrund der Automation.

 

 Projekt der Deutschen Fahrlehrer-Akademie e.V. (DFA) „Praxisausbildung auf Pkw mit Automatikgetriebe“

Elektro- und Hybridfahrzeuge können in Zukunft einen wesentlichen Beitrag zum Schutz der Umwelt, aber auch zur Erhöhung der Verkehrssicherheit liefern. In diesem Zusammenhang erhalten Automatikgetriebe eine neue, erhöhte Bedeutung.
Die Förderung von Elektrofahrzeugen, von Pkw mit Hybridtechnologie oder ganz allgemein von Pkw mit Automatikgetrieben setzt aber auch voraus, dass in der Fahrausbildung diese alternativen Antriebsarten nicht nur theoretisch behandelt, sondern möglichst auch praktisch „erfahren“ werden können.
Die heutigen Regelungen führen jedoch dazu, dass bei Ausbildung und Prüfung auf einem Pkw mit Automatikgetriebe, also auch bei einem Elektrofahrzeug, eine Beschränkung der Fahrerlaubnis auf Automatikfahrzeuge erfolgt.
Im Rahmen des DFA Projekts „Praxisausbildung auf Pkw mit Automatikgetriebe“ sollte ein neuer Ausbildungsweg erprobt werden, der diese Benachteiligung von Elektro- und Hybridfahrzeugen bzw. generell von Fahrzeugen mit Automatikgetriebe vermeidet.
Der Abschlussbericht des Projekts liegt nun vor und er beinhaltet einige interessante Aspekte und Ergebnisse, die im Vorfeld der Untersuchung so nicht erwartet wurden.

Den Abschlussbericht finden Sie hier ...

 

 Projekt der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) „Ansätze zur Optimierung der Fahrausbildung“

Der Auftrag für dieses Projekt wurde an das Institut für angewandte Familien-, Kindheits- und Jugendforschung an der Universität Potsdam (IFK) erteilt . Projektleiter war Herr Prof. Dr. Sturzbecher, Beiratsmitglied der DFA. In diesem Projekt sollte eine umfassende internationale Recherche und eine Analyse des deutschen Fahrschulsystems erfolgen sowie ein übergreifendes Rahmencurriculum erarbeitet und erprobt werden. Um die von der BASt vorgegebenen Inhalte vertiefend bearbeiten zu können, unterstützte die DFA die Projektarbeiten durch die Bearbeitung des Teilaspekts „Beschreibung des Fahrschulwesens“ durch Herrn Dr. Heinrich, Beiratsvorsitzender der DFA.

Der vollständige Projektbericht wurde auf der Internetseite der BASt veröffentlicht und steht dort kostenlos zum Download bereit. Den Link finden Sie hier ...

 

 Zusammenarbeit mit Organisationen der Verkehrssicherheitsarbeit

In dem Förderprogramm „TAIEX“ der Europäischen Kommission werden Seminare für Kooperationsländer organisiert, auf denen die Erfahrungen von führenden EU-Mitgliedern weitergegeben werden und die Anpassung der jeweiligen Ländervorschriften an den EU-Standard gefördert werden sollen. Im Dezember 2010 hatte die DFA bereits eine türkische Delegation zum Thema „Berufskraftfahrerqualifikation“ betreut. Im April 2012 organisierte die EU in Ankara die Tagung „New Approaches on Training of Drivers and Driving Tests“, auf der der DFA-Vertreter Herr Dr. Heinrich einen Einführungsvortrag hielt sowie Leiter einer Arbeitsgruppe war und die deutschen Ausbildungsmaßnahmen erläuterte.
Fortgesetzt wurde die Kooperation mit der türkischen Verkehrsverwaltung im Mai 2014 durch einen zweitägigen Workshop in Ankara zum Thema „Fahrsimulatoren in der Fahrschulausbildung und Fahrerlaubnisprüfung“. Hier referierte Frau Diplom-Psychologin Bianca Bredow, Institut für angewandte Familien-, Kindheits- und Jugendforschung an der Universität Potsdam, im Auftrag der DFA über Forschungsergebnisse zur Lernwirksamkeit von simulationsbasierten Trainings und zum Einsatz von Verkehrswahrnehmungstests.

 

 Zusammenarbeit mit Universitäten

Bei der in Zusammenarbeit zwischen der Technischen Universität München, der Katholischen Universität Eichstätt/Ingolstadt und der Deutschen Fahrlehrer-Akademie e.V. erstellten Dissertation von Herrn Dr.-Ing. Frank Maier „Wirkpotentiale moderner Fahrerassistenzsysteme und Aspekte ihrer Relevanz für die Fahrausbildung“ wurden internationale Erfahrungen mit Fahrerassistenzsystemen untersucht und Handlungsempfehlungen für eine verstärkte Markteinführung von sicherheitsrelevanten Systemen entwickelt. Ansätze zur Integration der Fahrerassistenzsysteme in die Fahrausbildung wurden dargestellt. Mehr ... 
Die Dissertation kann bei der Deutschen Fahrlehrer-Akademie e.V. bezogen werden. Zum Kontaktformular ...

In der Forschungsarbeit "Blended Learning in der Fahrausbildung", die von der Katholischen Universität Eichstätt/Ingolstadt betreut wurde, soll eine wissenschaftliche Grundlage für Lernansätze der Zukunft geschaffen werden.

 

 Curriculare Leitfäden

Die Überarbeitung des Curricularen Leitfadens Klasse A unter Leitung von Herrn Quentin wurde Mitte 2013 abgeschlossen.

Der Curriculare Leitfaden Klasse BE/B96 wurde von der Arbeitsgruppe unter Leitung von Herrn Tschöpe im März 2012 fertig gestellt.

Bestellinformationen finden Sie auf unserer Seite Publikationen ...

 

 Fahrlehrer-Anerkennung in Europa

Bei diesem unter Leitung von Dr. Hanns Chr. Heinrich stehenden Projekt geht es um die Umsetzung der Richtlinie 2005/36/EG über die gegenseitige Anerkennung von Berufsbefähigungszeugnissen, die auch für Fahrlehrer und Fahrschulinhaber gilt. Nach dem geltenden Recht sind Berufsbefähigungszeugnisse von Fahrlehrern aus den EU- und EWR-Staaten sowie der Schweiz in Deutschland anzuerkennen und in eine deutsche Fahrlehrerlaubnis „umzuschreiben“. Die Umschreibung ist an die Erfüllung gewisser Voraussetzungen, wie deutsche Sprachkenntnisse, vergleichbare Berufsqualifikation und Prüfungsanforderungen sowie Berufserfahrung, gebunden. Die Arbeitsgruppe hat im Winter 2008/09 eine umfassende Synopse erarbeitet, die den Ist-Stand der unterschiedlichen Anforderungen an den beruflichen Werdegang von Fahrlehrern in den Staaten der EU, des EWR, der Schweiz und beitrittswilliger Staaten aufzeigt. Die Synopse hilft den deutschen Behörden, Anträge ausländischer Fahrlehrer auf Erteilung einer deutschen Fahrlehr- oder Fahrschulerlaubnis objektiv zu beurteilen. Die Entwicklung in den genannten Staaten wird weiter beobachtet und die Synopse wird in regelmäßigen Abständen fortgeschrieben.

Download (PDF-Dateien):

S. dazu auch den Artikel Anforderungen an Fahrlehrer in Europa, erschienen im Newsletter 5 (April/2009) ...

 

 Prüfungsaufgaben für die Fahrlehrerprüfung

Im Juli 2008 wurde im Präsidium der DFA der Grundsatzbeschluss zur Neufassung der Prüfungsfragenkataloge „Fahrlehrerprüfung“ gefasst. Die Projektleitung liegt in den Händen von Dipl.-Ing. Martin Jost. Es wurden drei Arbeitsgruppen zur Erarbeitung von Prüfungsfragen für die Fahrlehrerlaubnisklassen A, BE sowie C/CE und D/DE gebildet. Die Prüfungsfragenkataloge der Klassen A , BE und C/CE wurden zwischenzeitlich fertig gestellt.

 

 Neuauflage des Fachbuchs „Mobilitätsbehinderte und Kraftfahrzeug“

Das 1997 erstmalig im Eigenverlag der DFA erschienene Werk gilt in der Fachwelt als umfassendes Vademekum für alle Aspekte und Fragestellungen des Führerscheinerwerbs durch mobilitätsbehinderte Menschen. Abgesehen von substanziellen Rechtsänderungen haben sich auf dem Gebiet der Rehabilitation und Betreuung mobilitätsbehinderter Menschen, speziell auch hinsichtlich ihrer individuellen Mobilität, in den letzten anderthalb Jahrzehnten neue wissenschaftliche Erkenntnisse und verbesserte technische Lösungen ergeben. Deshalb ist eine durchgreifende Aktualisierung des Werkes erforderlich geworden.

Die überarbeitete Fassung ist Mitte 2010 erschienen.

Bestellinformationen finden Sie auf unserer Seite Publikationen ...

 

 Berufseignungstest für Fahrlehrerbewerber (BET-F)

Der im Jahr 2006 unter Leitung der Professoren Gerd Sackmann und Dietmar Sturzbecher entwickelte Berufseignungstest (BET-F) ist eine wertvolle Entscheidungshilfe für Interessenten am Fahrlehrerberuf und ebenso für öffentliche und private Leistungsträger, die für die Kosten der Ausbildung angehender Fahrlehrer aufkommen. Im Testverfahren wird vor allem ermittelt, ob der Proband über die für den Fahrlehrerberuf erforderlichen Schlüsselqualifikationen verfügt. Die bisher vorliegenden Ergebnisse lassen auf hohe Validität des Tests schließen.

S. dazu auch den Artikel Berufseignungstest für Interessenten am Fahrlehrerberuf (BET-F) im Newsletter 2 (November/2007) ...